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Straßenbahn rumpelt durch Stuhr - Teil 1 -(10 MB)

 

 


Straßenbahn rumpelt durch Stuhr - Teil 2-(10 MB)

Aktiv Pressespiegel
(demnächst hier)

Gericht stoppt Straßenbahnprojekt

Linie 8 nach Stuhr und Weyhe kann wegen fehlerhafter Planfeststellung vorerst nicht gebaut werden

Die Straßenbahnlinie 8 kann vorerst nicht ins niedersächsische Umland verlängert werden. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Lüneburg hat am 26.08.2016 entschieden, dass der Planfeststellungsbeschluss für das Projekt auf niedersächsischer Seite fehlerhaft ist.

Der Planfeststellungsbeschluss ist „fehlerhaft, weil die erforderliche Umweltverträglichkeitsprüfung nicht durchgeführt worden ist“, heißt es in einer Mitteilung des OVG. Außerdem war der Beschluss nach Auffassung des siebten Gerichtssenats auf eine „unzutreffende Rechtsgrundlage“ gestützt. Gemeint ist: Basis der Planfeststellung durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hätte das Personenbeförderungsgesetz sein müssen, nicht das Eisenbahnrecht. „Das Vorhaben soll zwar auf einer vorhandenen Eisenbahntrasse realisiert werden, es dient aber allein dem Bedarf einer Straßenbahnlinie, die dem Rechtsregime des Personenbeförderungsrechts unterliegt“, stellten die Richter klar. Eine Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht ließen sie nicht zu.

Weiteres folgt sobald die Urteilsbegründung vorliegt.

Ortsplan Stuhr

Bremer Straßenbahn im Umland

Verkehrsnachfrage zwischen Wunsch und Wirklichkeit1

von Prof. Dr. Jürgen Deiters (Osnabrück)

Nach Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses zur Verlängerung der Straßenbahnlinie 8 von Bremen-Huchting nach Weyhe-Leeste durch das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg am 26. August 2016 wurde dem Vortrag die These vorangestellt, dass das Vorhaben letztlich nicht am Planungsrecht, sondern an der mangelnden Wirtschaftlichkeit der geplanten Verkehrsbedienung scheitern werde. Diese These soll im Folgenden untermauert werden

·      durch erste Erfahrungen mit der Verlängerung der Linie 4 nach Lilienthal, durch die das niedersächsische Umland erstmals an das Netz der Bremer Straßenbahn angebunden wurde,

·      durch Bestimmung der künftigen Verkehrsnachfrage der Linie 8 in Stuhr und Weyhe auf der Basis neuerer Fahrgastzählungen und Analysen zur Stadt-Umland-Verflechtung sowie

·      durch Untersuchungen zur Wirtschaftlichkeit der Straßenbahn im Vergleich zur Busbedienung in Abhängigkeit von der jeweiligen Verkehrsnachfrage.

Die Verlängerung von Straßenbahnlinien ins Umland ist ein Anliegen der Bremer Straßenbahn AG (BSAG), das auf ihren früheren Vorstandsvorsitzenden Georg Drechsler zurückgeht. Ähnlich dem „Karlsruher Modell“, das er in seinem früheren Tätigkeitsbereich mitgestaltet hatte, sollte auch in Bremen durch Verknüpfung bestehender Schienenstrecken im Umland mit dem Netz der städtischen Straßenbahn ein Stadt-Umland-Verbund entstehen, der vor allem die täglichen Pendler zum Umstieg vom Pkw auf die Straßenbahn bringt. Die Planung zur Verlängerung der Bremer Straßenbahnlinie 8 ins südliche Umland entspringt dieser Idee.

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Der komplette Vortrag vom 01.09.2016 steht hier zum Download zur Verfügung.

1 Kurzfassung des Vortrags am 1. September 2016 im Hotel Bremer Tor in Stuhr-Brinkum auf Einladung der Bürgerinitiative AKTIV e.V. in Stuhr und des Vereins „BESSER – Bürger engagieren sich“ e.V. in Stuhr

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19.07.2013

 

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