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Informationen für Mitglieder und Interessierte

Straßenbahnverlängerung Linie 1

Die Huchtinger SPD hat eine Stadtteilaktion gegen die Linie 1 gestartet

Viele Bürgerinnen und Bürger wollen, dass der Bus-Ringverkehr in Huchting erhalten bleibt. Deshalb werden Stimmen für seinen Erhalt gesammelt. Wenn auch Sie abstimmen möchten, können Sie in den nächsten Wochen Stimmkarten bei vielen Ärzten und Einzelhändlern in die bereitstehenden Boxen einwerfen und natürlich auch an den Wahlkampf-Ständen. 

Oder Sie machen mit bei der Online-Umfrage (einfach anklicken)

Hier weitere Infos:

https://www.bild.de/regional/bremen/bremen-aktuell/spd-zankt-sich-um-20-mio-ausbau-meuterei-auf-linie-1-59869306.bild.html

 

https://www.spd-huchting-grolland.de/

 

Schicken Sie diese Aktion gerne in Ihrem Bekanntenkreis weiter.

 

Jede Aktion hilft!

Schlecht informiert

In einem Interview mit der Regionalen Rundschau äußerte sich zum Jahresende der Stuhrer Bürgermeister Niels Thomsen erneut zur Straßenbahnlinie 8. Er geht davon aus, dass die Straßenbahn nicht mehr aufzuhalten ist, obwohl noch eine Entscheidung beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ausstehend ist. Die Erstellung der bislang fehlenden Umweltverträglichkeitsprüfung scheint für Thomsen kein Problem darzustellen. Dass noch eine neue Standardisierte Bewertung auf Basis der aktualisierten Verfahrensanleitung zu erstellen ist, erwähnt er mit keinem Wort. Dazu müssten dann auch endlich aktualisierte, belastbare Kosten und transparente Verkehrsmodelle vorgelegt werden.

In dem Interview beklagt Bürgermeister Thomsen auch, dass die Gemeinde Stuhr über keinen Bahnanschluss verfügt. Er glaubt, Stuhr sei der einzige Ort mit der Größenordnung über 30 000 Einwohner in Deutschland, der keinen Bahnanschluss hat. Hier liegt er allerdings völlig daneben. Mit einer kurzen Recherche im Internet hätte er leicht herausgefunden, dass in Deutschland 55 von 612 sogenannten Mittelstädten keinen Bahnanschluss haben. Allein 11 davon befinden sich in Niedersachsen. Es sind Nordhorn, Aurich, Stuhr, Geestland, Moormerland, Wallenhorst, Friesoythe, Edewecht, Ilsede, Duderstadt und Westoverledingen. Die Studie kann man im EisenbahnWiki finden.

In seiner unreflektierten Begeisterung bemerkt der Bürgermeister nicht, dass die Gemeinde Stuhr auch nach einer fast zwanzigjährigen Planung mehr als unwahrscheinlichen Verlängerung der Straßenbahnlinie 8 ins Bremer Umland zu den „Städten bzw. Mittelzentren ohne Bahnanschluss“ gehören würde. Denn das Kriterium „Bahnanschluss“ bezieht sich auf den Eisenbahnverkehr (SPNV), nicht auf den schienengebundenen ÖPNV.

Abschließend behauptet Herr Thomsen, dass der Widerstand gegen dieses Projekt aus persönlicher Betroffenheit kommt. Dies müsse man auch so sagen. Diese Behauptung mag seine persönliche Meinung darstellen. Fakt ist aber, dass eine Straßenbahnanbindung über die vorhandene BTE-Trasse ökonomisch und auch ökologisch nicht zurechtfertigen ist.

Es zeigt wieder einmal, dass bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Straßenbahn jede Ernsthaftigkeit fehlt. Wenn der Bürgermeister meint, dass die Gemeinde Stuhr als Mittelzentrum sich mit einem derartigen Prestigeprojekt ein Denkmal setzen möchte, dann sollte er es auch so sagen.

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19.07.2013

 

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