Aktiv Die Bürgerinitiative zum Schutz der Lebens- und Wohnqualität

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Aktiv hat sich folgende Ziele gesetzt:

Satzung

  • Wahrnehmung der Interessen der Bürger bei der Verkehrsplanung im Raum Stuhr
  • Feststellung von Mängeln sowie Verbesserungsmöglichkeiten bei der Verkehrsplanung
  • Analyse und Bewertung von vorliegenden Machbarkeitsstudien zum ÖPNV
  • Entwicklung von Anregungen und Ideen für einen ökologisch und ökonomisch sinnvollen ÖPNV in der Gemeinde Stuhr, der primär die Interessen der Bürger berücksichtigt.
  • Mitwirkung bei der Erstellung eines nachhaltigen Verkehrskonzepts für die Gemeinde Stuhr
  • Kontakt zu Organisationen, Behörden und Verbänden

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Vorstand

Mitglieder

 

Worum es uns geht und was wir wollen

Die Gründung des Vereins Aktiv - Die Bürgerinitiative zum Schutz der Lebens- und Wohnqualität e. V.im Januar 2001 ist eine Antwort auf die Absicht, die bisher nur im Güterverkehr genutzte Strecke der Bremen-Thedinghauser Eisenbahn (BTE) für die Bremer Straßenbahn auszubauen. Vom Bremer Roland-Center (Endhaltestelle der Linien 1 und 8) soll eine Verbindung zur BTE-Strecke hergestellt werden, um die Straßenbahnlinie 8 über Moordeich bis Bf. Stuhr zu verlängern (ursprüngliche Planung). Zahlreiche Bewohner in unmittelbarer Nähe der Strecke wären der Lärmbelastung der alle 10 Minuten vorbeifahrenden Straßenbahnen ausgesetzt.
Seit 2005 ist vorgesehen, die Linie 8 auf der BTE-Trasse über Brinkum und Erichshof bis Leeste Hagener Straße zu verlängern. Für Fahrten von und nach Bremen würde man damit zwar über eine direkte Straßenbahnverbindung verfügen, doch erreicht man schon jetzt die Bremer Innenstadt schneller mit Bus und Straßenbahn über Huckelriede (Linie 4/5) bzw. Gastfeldstraße (Linie 6). Der Nutzen einer Verlängerung der Straßenbahnlinie 8, die gewissermaßen quer zur Hauptrichtung des Stadt-Umland-Verkehrs verläuft, ist also fragwürdig.
Doch laufen den Projektträgern die Investitionskosten davon. Ging man Anfang 2009 noch davon aus, die 11,1 km lange Strecke für 24,8 Mio. Euro ausbauen zu können, sind es mittlerweile 32,1 Mio. Euro (April 2009). Offen ist dabei, ob bzw. in welchem Umfang Bund und Land das Vorhaben fördern werden und ob die Aufwendungen der Gemeinden mehrwertsteuerpflichtig sind. Die Standardisierte Bewertung soll den Nachweis der Förderwürdigkeit erbringen. Die erste Fassung von 2006 wäre an der aktuellen Kostenentwicklung gescheitert. Umso erstaunlicher ist es, dass die Aktualisierung der Standardisierten Bewertung (Mai 2009) dennoch zur Erhöhung des Nutzen-Kosten-Indikators – von 1,10 auf 1,25 – geführt hat.
Die künftige Kostenbelastung der Gemeinden Stuhr und Weyhe betrifft jedoch nicht nur die anteiligen Infrastrukturkosten (jährlicher Kapitaldienst), sondern auch die laufenden Unterhaltungskosten der Strecke sowie Ausgleichszahlungen zu den nicht gedeckten Betriebskosten. Dabei ist der Zuschussbedarf umso höher, je weiter die tatsächlichen Fahrgastzahlen (und damit die Fahrgelderlöse) von den ehrgeizigen, aber unrealistisch hohen Prognosewerten abweichen. Alles in allem werden die jährlichen Kosten für die Straßenbahn den Zuschussbedarf einer verbesserten Busbedienung (20-Minuten-Takt) um das Drei- bis Vierfache übersteigen.
Zur fachlichen Beurteilung der Standardisierten Bewertung und der Wirtschaftlichkeit der Straßenbahn im Vergleich zur Busbedienung hatAktiv mehrere Gutachten eingeholt, zuletzt zur Aktualisierung der Standardisierten Bewertung vom Mai 2009. Klicken Sie auf Dokumente, und Sie können die Kurzbeschreibung der Texte als PDF-Datei herunterladen.
Aktiv Die Bürgerinitiative zum Schutz der Lebens- und Wohnqualität e. V. setzt sich daher ein

·         für nachhaltige Lösungen im öffentlichen Nahverkehr, wobei „Nachhaltigkeit“ nicht nur die Umwelt betrifft, sondern auch soziale und wirtschaftliche Aspekte einschließt (also keine Schulden zulasten künftiger Generationen);

·         für eine an den Bedürfnissen und Interessen der Bürger/innen orientierte Gestaltung des Verkehrs innerhalb der Gemeinde sowie zwischen Stadt und Umland bei größtmöglicher Wahlfreiheit der Verkehrsmittelnutzung;

·         für ein von Lärm- und Emissionsbelastungen des Verkehrs sowie sonstigen Beeinträchtigungen weitgehend freies Wohnen unter Nutzung der spezifischen Vorzüge des suburbanen Raumes;

·         für gute Erreichbarkeit der Einrichtungen der sozialen, kulturellen und Versorgungsinfrastruktur innerhalb und außerhalb der Wohngemeinde bzw. Siedlungseinheit;

·         für die bürgernahe Mitwirkung an kommunalen Entscheidungsprozessen und weitgehende Transparenz des Verwaltungshandelns.


Wenn Sie sich ebenfalls dafür einsetzen möchten und noch nicht Mitglied von Aktiv sind, klicken Sie bitte auf Anmelden. Auch können Sie sich über die Satzung und den aktuellen Mitgliederbestand unseres Vereins informieren.

Bei Fragen und Unklarheiten wenden Sie sich bitte an: Aktiv

Disclaimer

08.06.2012